Erfassung und Abreinigung diffuser Emissionen

In allen Unternehmen mit schmelzmetallurgischen Betrieben rückt die

Erfassung und Abreinigung diffuser Emissionen

in den Fokus; insbesondere auch seitens der Aufsichtsbehörden. Für letztere liefert die Kommission der EU eine Vielzahl von Vorlagen. Erwähnt seien

  • für alle Branchen
    • Industrial Emission Directive von 2010/75
      früher: Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung IVVU
  • branchenbezogen münden sie in Beste verfügbaren Techniken für z. B.
    • Eisen- und Stahlerzeugung
    • Gießereien
    • NE – Metalle usw.

Während die Erfassung und Abreinigung der Primärabgase der Schmelzaggregate nahezu vollständig erfolgt, ist für die „Diffusen“ im Schmelz- und Gießbetrieb oft (noch) keine befriedigende Lösung gefunden. Für diese Betriebe erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Emissionskataster.

 

Die Vorgehensweise kann die folgenden Schritte beinhalten:

  1. Identifizierung der Schadstoffquellen (Schrottbegleiter, Legierung, Schmelzmittel u. a.)
  2. Identifizierung der einzelnen Emittenten wie z. B. Schmelzen, Raffinieren, Abgießen, Wiedererwärmen usw. und die Dokumentation (nach Volumenstrom, Gehalt an staub- und gasförmigen Bestandteilen und T) der Emissionen
  3. Prozessbezogene Minimierung der Emissionen
  4. Vorschlag der effektivsten Erfassungsvorrichtung für den einzelnen Emittenten
  5. Ermittlung des Abreinigungspotenzials (dV/dt und p) der vorhanden (Entstaubungs-) Anlage(n)
  6. lieferantenunabhängige, anlagentechnische Vorschläge zur Verbesserung der Situation

Dieses haben wir bereits in mehreren Betrieben erfolgreich durchgeführt.

Gerne komme ich zu Ihnen in Ihr Werk, um Ihnen unsere Vorgehensweise im Detail zu erläutern.

Dr. Peter Voss-Spilker

PVSService
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